Übergänge begegnen uns das ganze Leben lang. Es beginnt mit der Geburt – der Übergang ins Leben. Jeden Tag wachen wir auf und schlafen abends ein – der Übergang von Tag und Nacht. Im Alltag gibt es viele Übergänge, vom ausgelassenen Spiel zum ruhigen Innehalten und selbst beim Ein- und
Ausatmen. Wie wir die ersten Übergänge gestalten und wie dein Kind sie erlebt,
beeinflusst die zukünftigen.
Um Übergänge harmonisch zu gestalten, können wir uns folgende Fragen
stellen:
● Wie gestalten wir unsere Übergänge?
● Welche Rituale gibt es in unserer Familie?
● Was hilft uns dabei?
● Welche Emotionen verbinde ich mit Übergängen und wie fühle ich mich dabei?
Übergänge während der Kindergartenzeit:
● Eintritt in die Kinderstube oder den Kindergarten
● Wechsel von der Kinderstube in den Kindergarten
● Wechsel vom Kindergarten in die Schule
Unser Eingewöhnungskonzept bietet dir und deinem Kind Orientierung und einen sicheren Rahmen. Es wird individuell gestaltet, sodass die Kinder schrittweise in den neuen Alltag finden und sich wohlfühlen. Im letzten Kindergartenjahr werden die Kinder zu Königskindern. Sie dürfen besondere Aufgaben übernehmen, wie den Tisch fürs gemeinsame Essen decken, Getränke austeilen und zählen, wie viele Kinder anwesend sind. Während des Jahres bekommen sie fortlaufende Aufgaben, bei denen sie ihre
Konzentration, Geschicklichkeit und Ausdauer zeigen können (Weben, Holz- und Näharbeiten). Durch gezielte Förderung mit Vorschuleurythmie, Harfenspiel und Sprachgestaltung werden die Kinder umfassend gefördert. Den Fachkollegen/innen und Erzieher/innen wird dadurch ein ganzheitliches Bild der Schulreife ermöglicht. Gemeinsame Besuche in der Schule und die Hospitation der Lehrerin von der
Waldorfschule geben einen kleinen Einblick in die Zukunft.
Der Kindergarten endet mit dem Rosentörchen. Bei diesem Abschiedsritual geht dein Kind durch einen Rosenbogen in die „Schulzeit“. Am ersten Schultag gehen die Kinder durch einen Blumenbogen und werden so in der Klassen- und Schulgemeinschaft aufgenommen.